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Übermessungsregeln

= Regeln, die unter bestimmten Umständen erlauben, Flächen und Strecken beim Aufmaß zu übermessen (z.B. Einbauten in Pflasterflächen).

 

Die Verwendung basiert auf den einschlägigen Werken der DIN-Normen. Die Übermessungsregeln stellen keine willkommene Möglichkeit zur Geldschneiderei seitens des Auftragnehmers dar, sondern gleichen den entstehenden Mehraufwand im Falle von schwierigen Arbeitsbedingungen aus.

 

Beispiel:  Schachtdeckel  innerhalb einer Pflasterfläche

Flächen bis 1 m² Einzelgröße innerhalb einer Fläche müssen nicht von der Fläche abgezogen werden. Diese Übermessungsregel gleicht den Mehraufwand aus, der z.B. beim Abziehen der Bettungsschicht entsteht, wenn um den Schachtdeckel herum gearbeitet werden muss. Weiterhin ist die Verlegung des Pflasters mit einem Mehraufwand verbunden, wenn Einbauten bei der Verlegung ausgespart werden müssen.

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